Bin ich hübsch?
Mit dieser “klassischen” Frage wollte ich eigentlich diesen Blog Post beginnen. Aber dann wurde mir bewusst, dass es sich hier vielmehr um eine veränderte, ein wenig “extremer” klingende Fragestellung drehen würde, nämlich: Bin ich hässlich?
Ich bin vor ein paar Tagen beim Surfen zufällig noch einmal über ein Interview gestolpert, das unsere liebe Mara Mitte letzten Jahres dem Portal zu Förderung und Ausbau von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen medienbewusst.de gegeben hat. Dort geht Mara unter anderem auf die Frage ein, ob “fiese Kommentare” als Video-Blogger auf YouTube zur Tagesordnung gehören.
Nicht nur auf YouTube, auch als Blogger und ganz besonders als Beauty Blogger sieht man sich immer wieder Beleidigungen gegenüber ausgesetzt. Ohne Hemmungen wird man anonym beschimpft, beleidigt, abgewertet und konsequent beurteilt – nicht zuletzt nach dem Äußeren. Wer hinter den harten, oft wüsten Urteilen steckt, kann man nur vermuten und eigentlich spielt es auch keine Rolle. Im Internet muss man sich bewusst machen, dass so etwas stets passieren kann und es bleibt nur bei sich selber anzufangen und mit gutem Beispiel voranzugehen mit dem Glauben, dass irgendwann bei manch anderen jungen Internet-Nutzern ein Lernprozess einsetzt und die raue Ton ein wenig abflaut.
Doch wie sieht das im wahren Leben aus? Auch da werden wir stets beurteilt. Es liegt tief in der Natur von uns Menschen verankert, Dinge zu bewerten – nicht zuletzt unser Gegenüber. An einem ästhetischen Äußeren machen sich Sympathien fest. Doch Ästhetik wird mittlerweile von so vielen Menschen auf der Welt unterschiedlich interpretiert und wahrgenommen. Zum Glück! Dennoch gibt es ein gewisses Maß an Ästhetik, das sich auch objektiv nicht verleugnen lässt. Es gibt wunderschöne Menschen, die, selbst wenn gewisse Aspekte einem aus subjektivem Empfinden nicht ansprechen oder so gar nicht gefallen, trotzdem von über 90% der Menschen als “hübsch” wahrgenommen werden. Und dann gibt es wiederum Menschen, die vielleicht eine Natürlichkeit und natürliche Schönheit ausstrahlen, deren geometrische Formen und Proportionen im Gesicht aber einfach nicht stimmen.
Trotzdem haftet ganz allgemein dem Bewerten und Beurteilen eines Menschen als “hässlich” etwas Schlechtes an. Viele Leute haben sogar innerlich einen Gewissenskonflikt oder ein schlechtes Gewissen, wenn sie jemanden als “subjektiv hässlich” wahrnehmen und dieses Empfinden nicht weg argumentieren können. Ist denn das Bewerten in “hübsch” und “hässlich” denn aber so grundlegend niederträchtig? Ich finde, nein. Es ist nicht böse, wenn man jemanden als “nicht so hübsch” empfindet. Solche Dinge wie eine überproportional große Nase, kleine Augen, dünne Haare, schmale Lippen als rein subjektiv und nicht existent einzustufen, halte ich für unmöglich, ist eine gewisse Wahrnehmungsschwelle für die Verteilung von Proportion offenbar doch in unseren Genen verwurzelt (Stichwort: Der goldene Schnitt).
Auch ich habe mich schon als Kind und später in meiner Teenie-Zeit gefragt, was mich anders macht als andere Mädchen: “Warum bin ich ‘weniger hübsch’? Und was muss ich ändern, um genauso hübsch und dann noch viel beliebter zu sein?” Da hübschen Menschen naturbedingt eine gewisse Grundsympathie zufließt und sie nicht selten dadurch einen anderen Grad an Aufmerksamkeit erfahren, setzen viele junge Leute “Schönheit” mit “Beliebtheit” oder “geliebt werden” gleich. Der Gedankenkreis, den man meist erst irgendwann Anfang 20 richtig beginnt zu durchblicken und zu durchbrechen. Man wird erwachsen, andere Dinge bekommen mehr Wichtigkeit und man lernt sich selber kennen, zu akzeptieren und kommt nach und nach “mit sich ins Reine”.
Aber wie bin ich mit mir “ins Reine” gekommen? Nicht zuletzt mein Spaß an Make-up hat dazu beigetragen. Die Analyse anderer Gesichter hilft das eigene Gesicht objektiver einzuschätzen – und zu akzeptieren. Es gibt Aspekte in meinem Gesicht, die nicht dem Ideal entsprechen. Das weiß ich. Aber das ist nicht schlimm.

Die Vielfältigkeit der Menschen wurde mir bewusst als ich begann mich mit Maskenbild auseinander zu setzen. Vielfältigkeit macht manchen Leute Angst, doch sie muss überhaupt nichts Schlechtes bedeuten. Sie kann ungemein spannend und interessant sein. Mich hat sie noch neugieriger auf Menschen gemacht.
Andere Leute wiederum nach optischen Attributen zu verurteilen ist falsch – wobei die “Verurteilung” nicht nur im negativen, sondern auch im positiven Sinne erfolgen kann (z.B. das vorzeitige Urteil, dass jemand nett sein muss, weil er nett aussieht). Die sympathischste, schönste Person auf der Welt kann einen genauso täuschen und verletzten wie eine augenscheinlich hässliche Person sich als der liebenswürdigste Mensch, der uns je begegnet ist, entpuppen könnte. Innen- und Aussenwahrnehmung können also gravierend voneinander abweichen. Ein Grundbewusstsein über diesen Umstand sollte man sich daher stets erhalten.
Die Natur ist perfekt darin, jedem Menschen ein ganz eigenes Gesicht zu verpassen. Ein Mensch, der von Natur aus “weniger hübsch” ist, ist niemals schlechter als ein von Natur aus hübsch geborener Mensch. Wenn wir uns selber aber auch noch aktiv darauf konditionieren (lassen) zuerst alle “Schwächen” eines Menschen zu erfassen und in ihm Unsicherheit und bei uns “Sicherheit durch Überlegenheit” zu schüren, indem wir ihn salopp auch noch darauf aufmerksam machen, was an ihm nicht stimmt, tragen wir aktiv zu der destruktiven Gedankenspirale bei von der nicht zuletzt junge Leute betroffen sind. Ich persönlich stelle mir daher immer die Frage: “Wie möchte ich selbst behandelt werden?” Und so versuche ich auch mit den Menschen in meiner Umgebung umzugehen, egal ob Schule, Job, Uni oder Alltag. Und das betrifft nicht nur die “Bin ich hübsch”-Frage!
Wenn immer ein junges Mädchen, eine Frau, ein Junge oder Mann da draußen das Gefühl hat, hässlich zu sein aufgrund von der Natur vorgegebener Dinge, weil andere diese “Schwächen” vielleicht auch noch bewusst gegen einen schießen, so hoffe ich, dass dieser Mensch sich selber nicht nur auf sein Äußeres reduziert und den Glauben daran verliert, dass da draußen Menschen sind, die nicht nur das Äußere bewerten oder verletzten wollen. Ich hoffe, dass diese Person bald anderen Menschen begegnet, die ihr Sicherheit und Vertrauen zurückgeben, dass mit ihr alles in Ordnung ist – genau so wie sie ist. Niemand kann schließlich etwas dafür, wenn er “hübsch” mit den perfekten Augen oder “hässlich” mit der zu großen Nase auf die Welt kommt.
Dieser “andere Mensch” könnte einer von euch sein oder ich. Es sind die kleinen Dinge, die schon einen Unterschied machen. Und wir werden immer mehr.



Meine Freunde sind für mich Alle hübsch. Für mich werden Menschen immer schöner je mehr ich sie mag. Es gibt für mich nur wenig Leute die ich auf Anhieb hübsch finde.
Hübsch als solches existiert für mich eigentlich nicht. Interesse trifft es viel eher und das liegt nicht auf der Oberfläche. Humor und Selbstvertrauen macht Menschen viel schöner als perfekte Haare.
Wenn jemand zu seinen zerzausten Haaren steht ist das 1000 Mal besser und schöner als die perfekt sitzende Frise!
Das war ein wundervoller Beitrag! Du hast es geschafft, dass mir ein paar vereinzelte Tränen über die Wangen rollten.
Ich finde, dass das Schönheitsideal heute so weit verschoben wurde, dass es absolut unrealistisch ist. Und um mich immer wieder daran zu erinnern, dass es neben der “fabelhaften Welt” in irgendwelchen Modemagazinen auch noch all die wunderschönen, unglaublichen natürlichen Menschen gibt, setzte ich mich jeden Morgen in den Bus, schaue mir jeden Menschen an und ich finde IMMER an wirklich jeder Person ein kleines Detail, irgendetwas ganz Bezauberndes, was ich wirklich wunderschön finde!
Somit erinnere ich mich jeden Tag daran, dass jeder Mensch auf seine eigene Art und Weise wunderschön ist. Und wenn es nur das süße Grübchen ist, was sich beim Lachen auf seiner Wange bildet. Es sind die Kleinigkeiten, die jemanden Besonders machen. Und eben diese Besonderheiten sind für mich wunderschön.
Der Beitrag selbst ist toll, aber in den Kommentaren geht es mir wieder zu sehr in Richtung “ist ja alles relativ” und “arbeite an deiner inneren Haltung” blabla. Oder das reflexartige “Nein! Du hast keine kleinen Augen etc!” (hast du übrigens imho auch nicht , wirkt wahrscheinlich für dich nur so wegen deiner Nasen-Abneigung). Folgende Dinge sind wissenschaftlich abgesicherte Fakten mit denen wir uns alle abfinden müssen. Ich bin zu faul, für einen Kommentar jeden Studie korrekt zu zitieren, alles was ich hier aber nenne, könnt ihr selbst in wissenschaftlichen Zeitschriften (peer-reviewed!) nachlesen:
- es gibt interkulturelle Standards für physische Schönheit, dazu gehört nicht nur Symmetrie, sondern ganz besonders Durchschnittlichkeit (in einer Studie wurden beispielsweise computergenerierte Durchschnitts-Gesicher von fast allen Probanden als am attraktivsten bewertet.). Zwar wird Attraktivität auch von weichen Faktoren beeinflusst, z.B. empfinden wir Bekannte und Freunde mit der Zeit häufig als schöner, harte Faktoren sind aber leider doch wichtiger (Gewicht, Proportionen, Knochenbau, Symmetrie etc).
-schönere Menschen haben ein höheres Durchschnittseinkommen, einen höheren IQ,sind tendenziell glücklicher und werden von ihren Mitmenschen (sogar den eigenen ELTERN!!) besser bzw. mit mehr Freundlichkeit und Sympathie behandelt. Aktuell gibt es allerdings Belege dafür, dass besonders attraktive Menschen selbst gegenüber ihren Mitmenschen weniger kooperativ/altruistisch sind (bevor sich hier jemand aufregt: das sind erwiesen Korrelationen, ich rede also nicht von Kausalzusammenhängen)
- für Frauen gilt: mit dezenter Schminke im Gesicht wird man als attraktiver und als intelligenter wahrgenommen als ohne(traurig, aber wahr). Schminke unterstützt auch biologische Merkmale von Weiblickeit z.B. je kontrastreicher ein Gesicht, desto femininer. Deshalb werden Augen auch öfter dunkel geschminkt.
- Paare sind im Schnitt auf der selbe Stufe auf der Attraktivitätsskala. Das mit den inneren Werten klingt zwar schön und mag ja jeder für sich auch glauben, es geht aber leider an der Realität vorbei.
Attraktive Menschen haben erwiesenermaßen Vorteile, die sie sich ohne irgendeine Leistung oder sonstwie verdient haben. Es ist zynisch, Menschen, die von diesen Standards abweisen zu erzählen, es wäre alles Ansichtssache und man solle sich doch nur mehr Selbstbewusstsein antrainieren. Klar, kann ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass ich jeden gleich gut behandeln möchte. Ich glaube auch von mir, dass mir die Hautfarbe eines Menschen wurscht ist, trotzdem ist die Reaktionszeit der meisten Menschen in Computerspielen auf schwarze Menschen zu schießen geringer als auf Weiße (ein Befund der Forschung zu impliziten Stereotypen, also Bilder die man von Leuten hat, die einem noch nicht einmal bewusst sind aber die eigenen Handlungen beeinflussen-Scary Shit!).
Ich benutze Makeup nicht nur, weil es mir Spaß macht, mein Gesicht als Leinwand zu benutzen, sondern weil ich weiß, dass ich so eher beeinflussen kann, wie man mich wahrnimmt als wenn ich mir jeden Tag im Spiegel sage, dass ich ein großartiger, liebenswerter Mensch bin und darauf setze, dass meine tolles Selbstbild jeden in meinen Bann schlagen wird. Makeup-Interesse ist also nicht unbedingt ein Zeichen von oberflächlichem Tussi-tum sondern auch Ausdruck realistischer Pragmatik. Ganz unabhängig von meinem eigenen Lese-Wissen: ich kenne selbst eine Ganze Menge Leute, die charakterlich großartig sind, ein Riesen-Selbstbewusstsein ausstrahlen, gut mit Make-Up und Kleidung umgehen können und trotzdem niemals dem Durchschnitts-Verständnis nach “schön” sein werden – sei es wegen total asymmetrischer Augen, schiefer Riesen-Nase, eiternder Akne, Gewicht oder sonstwas. Diese Menschen wurden und werden IMMER deswegen diskriminiert werden. Da hilft keine Innenschau, außer diese Dinge als solche zu akzeptieren und diese Makel über andere Bereiche zu kompensieren. Eine, is zum Beispiel einfach Chefin geworden.
Wie man sieht beschäftigt mich dieses Thema sehr…
Wahr ist aber auch, dass es immer wieder Menschen gibt, die sogar als explizit häßlich gelten, aber durch Charisma viele Menschen anziehen konnten. So hatte beispielsweise Rainer Werner Fassbinder, der ja nun in keinster Weise gutaussehend war, schon eine Clique von Bewunderern, bevor er Filme und sich einen Namen gemacht hatte.
Auch Sokrates’ Häßlichkeit war sprichwörtlich und dennnoch hieß es, er habe viele Verehrer gehabt, die ihn auch körperlich begehrt haben.
Außerdem kennen wir sicher alle den ein oder anderen Menschen, der eigentlich nicht gutaussehend ist und trotzdem ständig umworben wird und andere, die obwohl sie dem Schönheitsstandard entsprechen, aufgrund ihres Auftretens, das von einem Mangel an Selbstbewußtsein zeugt, eher unbeliebt bei der Partnerwahl sind und auch gar nicht schön wirken.
Bin ich hässlich ?
JA !
Dieser Beitrag hat mich komplett davon überzeug, dass ich nicht mehr raus gehen sollte.
Aber trz gut ;)
Ein wirklich toller Blog Post!
Vielen Dank dafür!
Wow. Mein Tag hat ja schon gut angefangen, aber das zu lesen macht mich irgendwie froh.
Ich selber glaube, dass es eigendlich wenig Menschen gibt, die wirklich “hässlich” sind. Es geht meist ja “nur” um gut oder weniger gut aussehen. Mehr nicht!
Merci.
Wunderbarer Post!
Als 1. möchte ich dir sagen, dass ich deine Augen überhaupt nicht klein finde ;-).
Ich selbst bin ziemlich unzufrieden mit meiner Nase, es gibt Tage da geht es, an anderen wiederrum garnicht. Ich schätze jeder hat irgendwelche “Komplexe”, der Mensch ist einfach nie zufrieden.
Natürlich muss man deine Entscheidung akzeptieren, aber beleidigende anonyme Kommentare sind ja wohl das Letzte. Besonders, wenn sie auch noch um das äußere Erscheinungsbild handeln….
Und um die “Titelfrage” zu beantworten: Nein, du bist sicher nicht häßlich!
Liebe Grüße :-)!
Interessant finde ich, dass du durch das Make-Up mit dir ins Reine gekommen bist. Denn eigentlich schminkt man sich ja, weil man mit seinem Äußeren nicht ganz zufrieden ist.
Wobei, vielleicht ist es ja das “sich pflegen, umschmeicheln, sich selbst etwas gönnen”, das uns dazu bewegt, uns mehr und mehr zu mögen. Ein Hoch auf die Möglichkeit, sich selbst mit Make-Up und Pflege-Prodüktchen lieb zu gewinnen. :)))
Deine Haut fand ich schon immer beneidenswert, wie auch Deine Haare, weil sie so “leicht” und schimmernd wirken und blond sind. Wär auch gern naturblond ;o) Mein Haar ist sehr dick. Damit kann man ja oft auch nicht viel machen, weil sie so schwer sind und kurze Zeit nachm Waschen wieder stumpf wirken und Staub anziehen/fetten. DAS sieht dann schon eher mal “ungepflegt” aus ;o) Du hast Recht: Es gibt immer für den ein oder anderen was am Aussehen zu bemerken/beurteilen, weil der Mensch vlt. wirklich einfach so ist. Find Deinen Blog Post von Anfang bis Ende total interessant und keiner hätts besser formulieren können.
Liebe Grüße
PS: Wenn Dir die dummen YT-Kommis auf den Keks gingen, wärs ja ne Option, den Zugriff auf Deine Videos nur noch gezielt Deinen Abonnenten/Lesern zu ermöglichen. Will nur sagen, dass ich Deine Entscheidung akzeptiere, aber wie viele andere natürlich auch sehr bedaure. Naja, wolln doch mal sehen wie viele Jahre Du es ohne Videos noch aushältst ;o)
Ganz interessant wäre es in dieser Hinsicht noch folgende Frage: was macht einen charismatischen Menschen aus? Ich habe gelesen in irgendeinem Artikel (leider vergessen), dass Menschen, die von Probanden als charismatisch bezeichnet worden sind, die waren, die eine große und vor allem differenzierte Palette an Mimik (also ich meine viele verscheidene Ausdrücke) in Petto hatten. Ganz klar kristallisierte sich jedoch heraus, dass als ein schön betrachteter Mensch nicht automatisch auch als charismatisch bezeichnet wurde und anders herum. Das ist zwar jetzt sehr kurz und banal zusammengefasst, als Quintessenz bleibt bei mir jedoch folgendes hängen:
Wenn ich jetzt die Wahl hätte, als was würde ich lieber bezeichnet werden, als ein charismatischer oder als ein schöner Mensch? Ich muss da ja automatisch an diesen Herrn denken, dieses alte wunderbare Schlitzohr: http://media201.zgt.de/000DD298_20D8763C54A6CD154EBAA510BBB8A837
Wow. Ein Hammerbeitrag.
Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Mehr Substanz. Ihr erreicht soviele junge Leute. Ich gratuliere zu so viel Mut und Offenheit.
Dank Dir, Lynne.
Ehm… wunderschöne Lippen?!?!?! :D
ach, und lynne. ich respektiere deine entscheidung, keine tutorials und videos mehr zu machen, aus welchen gründen sie auch gefallen sein mag, ABEER ich würde mir so sehr wünschen, das du dich vielleicht doch nochmal umentscheidest, deine wundervollen videos wieder zu kreieren. ich liebe sie. du bist so großartig kreativ, angenehm, gibst wertvolle anregungen durch deine ausbildung und die art der videos war so großartig, wie ich es auf youtube noch nicht gesehen habe. es wäre soooo schön! so schön! viele liebe grüße
und: lass neider ungehört und ungelesen:-)
Großartig!
Einfach nur WOW, ich hatte gerade richtig Gänsehaut. Wirklich toll geschrieben und ich kann jedes Wort nur unterstreichen. Sehr beeindruckend, berührend und vor allem WAHR!
:)
Ich möchte gar nicht viel dazu sagen. Aber eins möchte ich doch loswerden: ganz tolle illustration, die du da gezaubert hast.
Danke Lynne für diesen post !
Wahre Schönheit kam schon immer und wird immer von innen kommen, denn mit Austrahlung und einem Lächeln im Gesicht kann ein Mensch gar nicht “hässlich” sein. Hässlich ist es eher, Menschen aufgrund ihres Aussehens zu verurteilen. Und wenn nicht jeder die wahre Schönheit erkennen kann, ist das meistens sogar von Vorteil, während besonders “hübsche” Menschen sogar häufig Probleme haben, da sie oft aus oberflächlichen Gründen gemocht werden.
über Besuch würden wir uns sehr freuen :)
lynne, das hast du echt toll geschrieben! ich bin selbst früher viel gemobbt worden, weil ich “hässlich” bin.
meiner meinung nach kann jemand nicht “hässlich” oder “hübsch” sein. es gibt immer zwei seiten. z.b hat megan fox nicht so schöne daumen und schämt sich dafür. also selbst eine frau, mit der so ziemlich jeder mann etwas anfangen würde, hat etwas, was sie an sich stört.
ich habe mir jahrelang gedanken gemacht… und ja: ich mache mir heute auchnoch gedanken, wenn auch nicht so schlimm. inzwischen nehme ich mich und meinen größe 42 hintern, meine knubbelnase und meine nicht so vollen lippen einfach so hin wie sie sind. zumindest versuche ich das.
trotzdem gehöre ich auch zu den menschen, die sagen: wenn du etwas an dir nicht magst, verändere es! nicht umbedingt mit schönheitsops sondern, wenn man sich zu dick findet, kann man sport machen. wenn einem seine haare nicht gefallen – ab zum frisör! kleine veränderungen können schon viel ausmachen!
für mich ist jeder mensch, der sich (einigermaßen) pflegt und sich selbst schön findet auch auf eine weise schön.
Ein wirklich toller Post, der gut und umfassend berichtet.
Hat nicht jeder seine “Problemzonen”?
Du hast z. B. zu dünne Haare, meine Haare sind widerum zu viele und zu dick und lassen sich nur schwer und ungern färben. ^^”
Aber ….
Meine Güte, ich hasse es, dass Menschen anscheinend doch sehr visuelle Tiere sind.
Was ist denn Schönheit?
Im Grunde nichts als Geometrie!
Und was sagt es über den Menschen aus?
Gar nichts!
Es gibt Menschen, die haben eine besondere Nase, schielen etwas, haben extrem viele Sommersprossen – und das macht sie gerade erst schön, weil sie ihre besonderen Merkmale akzeptieren und von innen strahlen.
Wichtig ist mir an Personen, ob das Innere “hässlich” ist oder “schön”. Und damit hat das Aussehen rein gar nichts zu tun…
was viele nicht verstehen, bei frauen die sich für kosmetik interessieren und diese auch benutzen, dass wir sehr wohl mit unserem äußeren im reinen sind.
oft wird make up leider mißverstanden als eine maske gegenüber der welt.
ich sehe es als ausdruck meiner persönlichkeit. und so lange ich kein problem habe auch mal “so ganz ohne” das haus zu verlassen, finde ich diese einstellung gesund.
Danke lynne, für diesen tollen Beitrag! Das hast du ganz wunderbar ausgedrückt. Ich liebe deine Art zu schreiben.
Wahre Schönheit kommt eben von Innen und jeder Mensch ist perfekt so, wie er ist. Da ist ganz egal, was Andere sagen, vor allem, wenn sie einen eh nicht kennen!
LG Anna
Oh Mann, jetzt muss ich doch auch noch meinen Senf dazu geben. Ich finde, dass dies einer der beste Artikel ist, den es auf fdg je gegeben hat!
Mir ist in den letzten Jahren immer stärker aufgefallen, dass ich Schönheit nicht mit dem Aussehen gleichsetze. Das klingt jetzt sehr geschwollen dahergeredet, aber es ist tatsächlich so. Manchmal finde ich einen Menschen anfangs sehr hübsch, weil er dem aktuellen Schönheitsideal entspricht. Stellt sich dann aber mit der Zeit raus, dass er egoistisch, arrogant oder einfach unsympathisch ist, wird er schlagartig ein ganzes Stück hässlicher in meinen Augen.
Umgekehrt genauso: ich habe mich als Teenager immer in die Jungs verliebt, die süß und nett zu mir waren und nicht in die Modeltypen, die nicht mit mir gesprochen haben, weil ich zu “uncool” war.
Es gibt so viele Arten von Schönheit. Man sollte immer versuchen, nicht die Andersartigkeit zu verurteilen sondern sie als Inspiration zu sehen. Ist doch toll, dass wir alle unterschiedlich aussehen!!
So langes Geschwafel, jetzt ist Schluss: Ihr vier Gurus seid das beste, was ich derzeit im Internet kenne, ich find euch super! Danke für alles :)
Unglaublich wundervoller Beitrag.
Erstmal du kannst einfach grandios formulieren. Thumps up!
Es stimmt wirklich Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Außerdem kann man einen Menschen “nicht so hübsch” finden, aber wenn man ihn auf längere Zeit kennen gelernt hat, findet man die Person doch in gewisser Weiße “hübsch”. Jedenfalls habe ich das schon öfter festgestellt.
Und die Ausstrahlung ist das A und O!
Ich habe das letztens erst fest gestellt. Persönlich gesehen, habe ich für mich viele Fehler, finde mich selten richtig hübsch, wobei das früher schlimmer war, auch wenn mir meine Freunde versichern, dass ich einfach einen an der Waffel hätte. ‘lacht’, jedenfalls habe ich mich mit einen netten Jungen unterhalten und da war ich einfach “anders”, offener, fröhlich und unbelasstet, später haben mich alle meine Freunde gefragt, warum ich so frisch aussehe und so strahle.
So ist das eben, Aussehen hängt auch von der emotionalen Einstellung ab. Ich hoffe, ihr versteht was ich meine.
Dinge wie “Ansätze”, “Paustbacken”, das wird über bewertet. Wenn die Ausstrahlug stimmt, ist jeder Mensch schön!
Dein Artikel gefällt mir wirklich gut, Lynne.
Ich glaube, das schwierigste für einen jungen Menschen ist es, den Prozess, das Finden seiner eigenen “Norm” bzw. Ideal, in dem er sich wohlfühlt, zu durchlaufen. Bei dem einen dauert es länger, bei dem anderen kürzer.
Wenn man einmal da ist, weiß man, wie man mit seinen optischen Macken umgehen muss. Dennoch, irgendetwas zu meckern hat man immer an sich selbst. ^^
Deine Ansätze finde ich nicht schlimm (wie einmal angesprochen). Also ich sehe bei diesem “Mega-Ansatz”, dass da bewusst nicht weitergefärbt wird, bzw. dass du vielleicht mit Absicht rauswachsen lässt. Deshalb macht das einen anderen Eindruck für mich ;) Ich selber werde aber schon bei einem Zentimeter Ansatz hibbelig und muss das “beseitigen” ;D
LG
So toll, liebe Lynne, ich hab den Bericht gleich zweimal gelesen.
Toller Beitrag! Danke! Laut Forschung werden übrigens Menschen mit sehr symmetrischen Gesichtern, als besonders hübsch von anderen wahrgenommen… Aber absolute Symmetrie findet man in der Natur wohl kaum ;)
toller beitrag.finde ich gut. :)
aber dass als hübsch angesehene menschen automatisch mehr aufmerksamkeit bekommen, stimmt meiner meinung nach nicht. es gibt genug sehr, sehr hübsche mädchen, die einfach eher schüchterner sind und auch nicht gerade viel aufmerksamkeit bekommen.
Ein toller Post, der zum Nachdenken anregt!
Ich denke, dass ein Schönheitsideal letztlich eine Konstruktion der Gesellschaft ist, die nicht Naturgegeben ist. In anderen Kulturen wird wahrscheinlich gar nicht zwischen “hübsch” und “hässlich” unterschieden. Jedenfalls nicht in diesem Ausmaß.
Die Medien tragen sicherlich auch dazu bei, dass solche Ideale entstehen und Menschen verunsichert werden.
Dein Beitrag ist sehr gut und ich bin ganz Deiner Meinung – Schönheit ist subjektiv, aber ich finde, dass sich heutzutage jeder Mensch pflegen kann! Und einen riesigen Ansatz zu haben, ist einfach ein Merkmal von Ungepflegtheit und ich empfinde es als NO-GO für eine Bloggerin! Sorry, aber Deine Haare sehen echt schlimm aus – du bist eigentlich nicht hässlich, aber deine Haare lassen Dich echt schlimm aussehen…
Ob ein Mensch schön ist oder nicht, entscheidet sicherlich nicht ein Haaransatz.
Liebe Ann, finde ich vollkommen ok, wenn du das so für dich empfindest. So wie manche Menschen die Farbe Pink nicht mögen. Jetzt ist es aber so, dass der von dir als ungepflegt beurteilte Haaransatz durchaus bewusst gewählt wurde. Und da sind wir bei den zwei Seiten einer Betrachtungsweise. Du findest Haaransätze persönlich wenig attraktiv, setzt es allerdings mit Ungepflegtheit gleich und wird mit Vorurteilen geahndet “das ist für mich ein No-Go bei einer Beauty Bloggerin”, während diese Art eine bzw. zwei Farben zu tragen inzwischen schon längst “Mode” geworden ist. Es nennt sich Ombre Hair. (Ein paar prominente Beispiele sieht man z.B. hier.) Für den einen Pfui, für den anderen Hui. Beides sagt aber nichts über ein allgemein gültiges, in Stein gemeißeltes und von jedem zu akzeptierendes “Go” oder “No-Go” aus – und genau in Bezug auf dieses “Vorbeurteilen” ist dieser Blog Post entstanden. Dein Feedback ist dennoch wertvoll, ich glaube auch, deinen Standpunkt verstanden zu haben und hoffe, dir meine Perspektive verdeutlicht haben zu können. Danke dir (wie allen hier) für deinen Kommentar!
Nein, nein, nein. Ich finde es echt erstaunlich, wie ihr Gurus engelsgeduldig immer jedem Beitrag was abgewinnen wollt. Aber das ist nicht tugendhaft, sondern überverständnisvoll. Nicht jeder vorurteilsbehaftete, beleidigende Kommentar ist irgendwie “WERTVOLL”. Der obige ist es nicht. Versucht nicht aus Scheiße Gold zu machen.
Manchmal hab ich aber das Gefühl, dass man auch in dieser “Teeniephase” stecken bleiben kann. Ich denke man ist als Kind glücklich und im Teenageralter gibt es bei fast jedem den mega Abstieg. Weil man anfängt sich neu zu finden, und oft fängt man damit beim absoluten Nullpunkt an. Erst will man erwachsen werden und dann merkt man, dass man wieder ein Kind sein will. Glücklich und zufrieden. Man ist schon einfach extrem unter Druck gesetzt. Es wird von Außen erwartet, “selbstbewusst” zu sein, aber das klingt um Längen einfacher, als es wirklich ist. Es ist ein Weg.
Ich finde im Nachhinein kommt es dann eh nur darauf an, wie du schreibst, mit sich “ins Reine” zu kommen. Denn das schützt einen und macht einen unverletzlich. Aber in der Zeit, in der dieser Schutz noch wächst, kann man Schäden fürs Leben bekommen und behalten.
wow, ich kann dir nur recht geben… ich gehöre zu denen die wieder kind sein wollen! :D
Was für ein wundervoller Beitrag!
ich liebe mich selbst. und das mein ich nicht, weil ich finde ich bin der schönste mensch auf der welt. sondern ich bin mit mir im reinen. ich habe angefangen mich so zu akzeptieren wie ich bin. mit den paar kilos zu viel, mit der komischen nase, ohne klimper wimpern…einfach nur eine normale frau. für mich muss es nur einen menschen auf der welt geben der mich wunderschön findet. und diesen menschen habe ich gefunden. ob mich andre menschen schön finden oder nicht ist mir egal. auf arbeit möchte ich einfach einen guten job machen, mit meinen freunden einfach spaß haben und von diesem mann einfach geliebt werden. ich finde all das macht mich auch irgendwie einfach …schön.
Im echten Leben begegnen wir keinen Standbildern – der (Gesichts)Ausdruck macht extrem viel aus. Im Allgemeinen wirken durchschnittliche Gesichter extrem anziehend, wenn sie Zufriedenheit und Freude ausstrahlen – genauso wie sehr schöne Gesichter auch mal abstossen wenn sie Überheblichkeit und Abneigung vermitteln. Das Bild im Spiegel ist also immer nur die halbe Wahrheit.
Deine Texte sind die einzigen, die ich wirklich von vorne bis zum Ende durchlese ohne schlapp zu machen ;) Egal wie lang sie auch sind.
Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass man Lynne als etwas anderes als schön empfinden könnte.
Ich auch nicht! :) Ich finde Dich sehr, sehr hübsch.
Liebe Lynne, schreib bitte ein Buch: Ich kaufe es& werde es verschlingen :-)besser noch ein Hörbuch, Deine Stimme mag ich ! So, nun habe ich aber genug ” geschleimt ” …
Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters , ich finde , richtig hässliche Menschen gibbet nit! Also zumindestens optisch nicht! Die Ausstrahlung macht alles wett
… Und umgekehrt genauso- ein ” schöner ” Mensch , was wird aus ihm ohne Ausstrahlung, Charme und einem sympathischen Wesen?
Sehr sehr schön, alles wahr. :) Kompliment, du kannst toll schreiben und hast eine wunderbare Einstellung!
Lynne, ich finde deine Art zu schreiben wirklich klasse. Ich mag deine Gedankengänge wirklich sehr; du schaust über den Tellerrand und gehst weiter als ein Thema nur oberflächlich anzukratzen!
Ich bedanke mich bei dir für diesen tollen Beitrag!
Dank deiner Schreibweise berührst du sicher ganz viele Menschen da draußen und gibst ihnen neuen Mut!
Wie zum Beispiel mir.
Ich teile deine Liebe zu Gesichtern.
Es macht mir unglaublich viel Spaß, Gesichter zu sehen und zu entdecken. Kleine Mimikfältchen, Grübchen, Muttermale und Sommersprossen. Es gibt so viel wunderschönes in Gesichtern zu entdecken. Was mir immer besonders viel Spaß macht sind ältere, reife Gesichter. Wenn ich Makeup Artist wäre, würde ich liebend gerne eine ältere Frau schminken. Ich würde zum Beispiel kleine Altersflecken nicht verdecken, sondern ins rechte Licht rücken.
Ich schweife ab; dein Beitrag ist klasse und du inspirierst mich! Danke für deine Worte!
Es liegt in der Natur des Menschen sich gegenseitig zunächst äußerlich wahrzunehmen. Die inneren Werte eines anderen zu entdecken erfordern Neugierde, Offenheit, Gespräche…schlicht ein Kennenlernen. Manchmal hilft das rein äußerliche Beurteilen andere einzuordnen: in Schubladen, Klischees etc. Das ist zum einen ein Schutzmechanismus und zum anderen erleichtert uns das grundsätzlich den Umgang mit anderen. Wird das aber zu extrem, verhindert es den Umgang. Das finde ich immer sehr schade, obwohl ich mich selbst auch nicht immer davor bewahren kann.
Ich habe für mich selbst festgestellt, wie unheimlich es mich pusht, wenn ich mit mir selbst (auch mit meinem Äußeren) im Reinen bin. Dadurch verändert sich die Ausstrahlung und auch das Auf-andere-zugehen. Wenn Kosmetik zu einem verbesserten Selbstwertgefühl beiträgt, ist das sehr schön. Wird es aber zur Sucht oder vertuscht man alles, was einen ausmacht, wird es echt schwierig, finde ich.
In meiner Jugend wurde ich immer in eine Schublade gesteckt und kam da erst raus, als ich Bundesland und Schule wechselte. Dort konnte ich von neuem anfangen, was sehr wichtig für mich war. Wenn andere dich mit deinen Schwächen bombadieren und das Gute und Starke nicht mehr sehen wollen, fällt dir selbst schwer es zu sehen oder dagegen anzukämpfen.
Du hast absolut Recht, Lynne, wenn du schreibst, man sollte sich immer über das verurteilen oder urteilen über andere bewusst sein. Vor allem darüber, was es auslösen, verhindern oder bewirken kann.
Ganz toller Post!!
Ein richtig toller Post!
Ich hab das auch durch und mir hat auch Make Up und eure Videos geholfen, das an mir zu verändern was mir nicht gefallen hat. Ich habe gelernt, das zu tun und zu tragen, was mir gefällt, unabhängig davon, was die anderen dazu sagen und ich bin auch selbstbewusster geworden!
Toller Post! So wahr!
Ich möchte außerdem noch hinzufügen, dass die Ausstrahlung und das Innere einen ganz gewaltigen Teil dazu beitragen, wie ein Mensch optisch rüberkommt! Ein objektiv betrachtet weniger hübscher Mensch kann sehr hübsch wirken, wenn die Augen Lebensfreude ausstrahlen und dieser Mensch einfach super sympathisch ist!
Das Lustige ist ja: die Menschen um einen herum, nehmen diese ‘Fehler’, die man selbst als so schlimm ansieht, oft gar nicht wahr. Lynne, ich kann mir kaum vorstellen, dass ich in einem Gespräch mit dir – was ich unglaublich interessant fände – auf deine “zu kleinen Augen” achten würde und dir würde in meinem Seitenprofil meine Nase sofort auffallen, aber ich weiß heute – und der Weg bis zu dieser Erkenntnis war sehr lange – dass du dabei nicht ständig an meine Nase denken würdest. Aber wie du es sagst – wir selbst sind unsere strengsten Richter. Ich habe dazu im QVEST Magazin einen sehr interessanten Artikel zum Thema ‘Disziplin’ gelesen, der mir irgendwie gerade einfällt. Hätten wir nur halb soviel Disziplin im Leben, wie wir sie mit der Kritik an unserem Äußeren haben – ach, wie weit wir kämen, haha.
Der Artikel klingt spannend. Vielen Dank für deine Gedanken, liebe Dunja!
Kompliment Lynne. Sehr gute, wertvolle Gedanken. Du bist eine tolle Frau. Charme und Scharfsinn zeichnen Dich aus. Ganz ungeschminkt.
Hey!
Der Post hat mir richtig, richtig gut gefallen! Was meiner Meinung nach aber bei solchen Fragen auch immer außer Acht gelassen wird, ist der Aspekt, sichselbst einfach mal nicht zu ernstzu nehmen. Es dreht sich alles so schwungvoll um diese Schönheitsfragen, und man gerät so leicht in den Strudel und bekommt das Gefühl, dass die Schönheitsfrage eine wirklich wichtige sei (weil sie ja “von allen” so wahrgenommen wird). Das wird zum wahren Narzissmus, wenn man sich selbst zu ernst nimmt… furchtbar find’ ich sowas.
Halleluja! Laissez-faire!
Ich habe vor kurzem eine Modebloggerin interviewt und sie hat mir ihre Make Up und Pflegeprodukte gezeigt. Ich fand es so herrlich angenehm zu sehen, wie sie das Ganze mit Gelassenheit nimmt und wie sie auch mal fast ungeschminkt aus dem Haus kann, wenn an diesem Morgen die Zeit nicht gereicht hat. Diese Coolness hat sie, in meinen Augen, noch schöner gemacht.
Eben das meine ich. Wenn man sich so unglaublich schön findet, dass man sich für etwas besseres hält, oder eine Maske daraus wird, die man in der Öffentlichkeit nicht mehr ablegen kann..
(*eiei, kann man auch falsch verstehen, ich wollte dir eigentlich nur Recht geben… ein durch und durch naktes Gesicht hat etwas angenehm ehrliches, das sollte man sich bewahren. Anhang Ende.)
Die wahre Schönheit kommt nicht selten von innen.
Toller Artikel, liebe Lynne!
Toller Beitrag von dir Lynne! Ich finde du bist wunderhübsch. Innen und Aussen! Weiter so :)
Danke für dieses Posting, das hoffentlich viele anspricht.
Meine persönlichen Gedanken dazu: Niemand, aber auch wirklich niemand, ist optisch komplett hässlich (wir lassen jetzt schreckliche Unfälle mal außen vor, das ist etwas anderes). Jeder Mensch hat etwas Hübsches, man muss nur genau hinsehen. Oft ist das, was wir als optisch unattraktiv empfinden, eine nicht harmonische Zusammenstellung von Einzelteilen. Wenn man sich dann nur einen Aspekt rauspickt, findet man oft etwas Ansprechendes.
Niemand ist perfekt. Auch jemand, den wir für sein tolles Aussehen beneiden möchten, wird noch etwas finden, das er an sich nicht so mag. Schade ist, dass wir uns so sehr über Äußerlichkeiten definieren und definieren lassen. Aber jede/r von uns hat es in der Hand, daran etwas zu ändern – indem wir selber aufhören, nach dem äußeren Schein zu urteilen. Macht so ein Experiment mal mit Freundinnen und schaut mal, ob es Euch damit nicht besser geht.
Hier fehlt ein “Gefällt mir” Button. Schöner Kommentar. :)
Wow, toll gesagt. I like!
Like!
Toll! Und es ist so wahr! :)
Ich möchte wetten, dass selbst die Topmodels dieser
Welt nicht mit sich zufrieden sind und immer etwas an sich zu
meckern finden.
Die Menschen müssen einfach lernen mit sich und ihrem Aussehen
klar zu kommen, ohne oft zum Beautydoc zu rennen und sich letztendlich doch zu verunstalten. :)
Du findest, dass du kleine Augen hast? Äh, nein?!^^
Da kann ich dir nur zustimmen – ich find Lynnes Augen auch nicht klein, sondern proportional in der richtigen Größe. Außerdem finde ich, dass sie eine tolle Farbe haben und ein Highlight in ihrem – durchaus attraktiven – Gesicht darstellen.
Ein wirklich toller Beitrag, Lynne!
Ich empfinde deine Augen übrigens auch nicht als zu klein.
Was mir immer auffällt sind deine tollen Augenbrauen, die sind wirklich wunderschön geschwungen :)
Deine Haut wirkt auf Fotos auch gar nicht so großporig, sondern schön ebenmäßig und rein. Beneidenswert, da du ja geschrieben hattest, dass du früher Akne hattest. Hätte ich das nicht gewusst, wär ich da nie bei dir drauf gekommen!
Ich habe auch ein paar Dinge im Gesicht, die mich stören, eine lange, große nase mit knubbliger Spitze und viele rote, tiefe Aknenarben, meine Akne ist leider auch noch nicht abgeklungen.
Dafür mag ich meine Augen, meine langen Wimpern und meine Lippenform. Ich denke auch, dass man mit sich ins Reine kommen muss und eine Gelassenheit entwickeln muss, damit man sich irgendwann so akzeptiert, wie man ist.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Familie oder gute Freunde da auch helfen können, das Selbstbild zurechtzurücken, wenn man sich zu negativ sieht.
WOWW toller Post, sehr interessantes Thema und Lynne ein rießiges Lob an dich!
Du hast es super zusammengefasst und die Collage ist richtig gut geworden!
Also ich finde sowas könntest du ruhig öfters machen!
Danke, für diesen Post Lynne.
Ein sehr tiefgründiger und auch persönlicher Eintrag, den ich aber mit viel Freude gelesen habe. Weil ich genau deiner Meinung bin!
Auch ich stelle immer wieder fest, wie viel Sympathie und Vertrauen den hübscheren von uns Menschen geradezu “zugeworfen” wird. Und wie wenig davon den weniger hübschen. Wie viel allein Kleidung und Haare ausmachen.
Wenn ich beispielsweise einen Mann im Anzug sehe, denke ich vielleicht zuerst, dass er gut aussieht. Im zweiten Moment aber stelle ich mir vor, wie dieser zu Hause in Boxershorts vor der Glotze hängen könnte und vielleicht seine Freundin schlägt o.Ä. Nur um mir klar zu machen, wie das Äußere blenden kann. Wie jeder von uns nach draußen geht und durch sein Äußeres in gewisser Weise etwas spielt, das er nicht ist. Nur weil dieser Wunsch, hübsch zu sein und Aufmerksamkeit zu ernten, zu unseren Uristinkten gehört. Und natürlich weil man erfahrungsgemäß weiß, dass schöne Menschen eben oft auch besser behandelt werden. Obwohl man bei solchen, wie du sagst, auch dadurch enttäuscht werden kann, indem nur das Äußere glänzt, nicht aber ihr Inneres.
Ich gehe demselben Motto nach wie du. Andere so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Natürlich darf man auch mal lästern, wenn gerade eine “etwas” zu braun gebrannte Blondine vorbeiläuft etc. aber die hört es womöglich gar nicht. Wohingegen Kommentare im Internet schnell zu Mobbing ausarten können und dahinführen, dass man sich selbst und sein Aussehen in Frage stellen muss. Dass man sich vielleicht sogar hässlich findet.
Ich kann nur sagen, auch wenn ich dich nicht kenne, dass ich dich sehr hübsch finde und mir auch deine Make ups immer gut gefallen :)
Das ist der beste Artikel den ich bisher hier gelesen habe! Wirklich toll! Und du hast so Recht damit…
Das ist ein echt toller Post geworden Lynne!
Oder ganz kurz: Nicht nach dem Äußeren urteilen. Wissen wir doch im Grunde alle.
Hey,
super Artikel!! Mir gefallen deine Artikel allgmein sehr gut, weil du vieles einfach mal von einer “anderen Seite” schilderst:-)
lg
Ein wirklich sehr schöner Post, den sich hoffentlich viele Menschen zu Herzen nehmen!
absolut genialer artikel. danke für den mut, den du spendest, die anmerkung “wir werden immer mehr” allein gibt so viel. ich liebe deinen stil <3
Ein wirklich toller Artikel! Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen :).
Ein wirklich toller Artikel Lynne! Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen :).
Das hast du sehr sehr schön geschrieben!!! Danke dafür!!!
Ein wirklich sehr sehr interessanter und toller Blog Post :-)
Ein sehr schöner Artikel, Kompliment.
Ich finde es sehr wichtig dass man sich selbst mag, akzeptiert und schön findet, so wir man eben ist. Jeder ist auf seine Weise hübsch und hat seine ganz eigenen Besonderheiten. Wenn alle gleich oder sehr ähnlich aussehen würden, alle einem Ideal nacheifern, wo bleibt man dann selbst als Individuum?
du hast es auf den punkt gebracht! jemand, der sich viel für make up oder mode interessiert, wird so schnell als oberflächlich abgestempelt (wo wir wieder beim thema bewerten von außen sind). aber hier ist der eindeutige beweis, dass mehr dahinter stecken kann und bei den meisten auch steckt. es ist generell nichts schlimmer daran, menschen nach ihrem äußeren zu bewerten, jedoch nur dann, wenn man nicht vorschnell urteilt und dazu bereit ist, seine meinung ändern zu können.
liebste grüße:)
Sehr toller Blog Post liebe Lynne! Ich glaube man kann es einfach nicht besser formulieren als du es getan hast!